Übernahme der Sammlung „Stapelkamp“
Übergabe am 19.12.2019

von | Donnerstag, 19. Dezember 2019 | Projekte 2019

Herr Heiner Stapelkamp aus Voerde bot dem Verein für Heimatpflege Dinslaken-Land e.V. die Übernahme seiner heimatkundlichen Sammlung an. Der Umfang dieser Sammlung war für diesen Verein allein zu groß, um ihn finanziell zu stemmen. Daher wurde die Finanzierung auf mehrere Schultern gelegt. Das Land NW steuerte aus dem Programm „Heimat-Scheck“ einen Beitrag bei. Der Förderverein Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V. und der Verein für Heimatpflege Dinslaken-Land e.V. teilten sich den übrig verbleibenden Betrag.

Die recht umfangreiche Sammlung wurde dem Verein Heimatpflege Land-Dinslaken e.V. angeboten. Sie umfasst ca. 200 Jahre alte Karten, Presseauszüge über das jüdische Waisenhaus um die Jahrhundertwende, Urkunden aus der Zeit 1618-1914, u.a. des Landrichters und Justizrates Dr. Johann Voswinckel.

Mehrere Alben mit Briefen (u.a. der VOSWINCKEL-Brief aus einer Versteigerung im Schloss Cecilienhof und ein Faltbrief an den Kaufmann SCRIVERIUS, ein bekannter Kaufmann von der Neu- u. Duisburger Str. und Schwiegersohn vom obigem Voswinckel, mit Luise Noot, geb. Voswinckel verheiratet.

Beteiligung am Ankauf der Sammlung Stapelkamp - Bild 2

Michael Süselbeck, Schatzmeister in beiden Vereinen, Heiner Stapelkamp, Wilfrid Fellmeth, Vorsitzender Förderverein Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V., Joachim Lattasch, Geschäftsführer Verein für Heimatpflege Dinslaken Land e.V.,
Fotograf: Michael Süselbeck

Beteiligung am Ankauf der Sammlung Stapelkamp - Bild 1

Joachim Lattasch, Geschäftsführer Verein für Heimatpflege Dinslaken Land e.V., Heiner Stapelkamp, Wilfrid Fellmeth, Vorsitzender Förderverein Museum Voswinckelshof Dinslaken e.V.,
Fotograf: Michael Süselbeck

Ein Album mit knapp 500 aus Dinslaken stammenden Exponaten, u.a. DIN-Preuss-Briefe ab 1814, Lithos aus „Gruß aus Dinslaken“, Not- u. Inflations-Geld, Reichs- u. Inflations-Post u.a.

Zwei Alben mit „Totenkärtchen“ aus Kondolenzen an die Fam. Stöcker von alten jüdischen Dinslakener Geschäftsleuten, u.a. Isacson, Bernard, Spiegel, von den früheren Nachbarfamilien Voswinckel und Dr. Reindell aus Bad Driburg u.a. Kondolenzen von alten Dinslakener Familien wie C. Rosendahl, Mühlenbesitzer u.a. bekannter Firmen. Ein preußischer Briefumschlag aus 1851 von Friedrich Kumsthoff, der vor 1780 Besitzer des Voswinckelshofes war.

PROVENIENS VOSWINCKEL aus Bad Driburg, erworben von Frau Sigrid Voswinckel, geb. Dan, geb. 17.10.1920, verst. 22.11.2016.

Preußische THALER, restaurierte RARITÄT (1861), Kopien von Ölgemälden von Dr. Suitbert Voswinckel und Pfarrer Ernst Wilhelm Zimmermann.

Hinzu kommen Bilder und vorphilatelistische Dokumente, die zum Teil historische Postleitzahlen sowie zahlreich historische Stempel zeigen.

Die Sammlung wurde am 19. Dezember an den Verein für Heimatpflege Dinslaken-Land e.V. im Hause von Herrn Stapelkamp in Voerde übergeben.